Homöopathika, Nahrungsergänzungen, etc. bald rezeptpflichtig?


Wenn es nach der Europäischen Kommission geht, dann haben wir dieses Problem bald.

Caydin wird von mir bisher ausschließlich mit pflanzlichen Präparaten behandelt, wenn sie irgendwelche gesundheitlichen Probleme hat und ich finde es ehrlich gesagt eine Unverschämtheit, dass man uns diese Möglichkeit nehmen möchte indem einfach alles Rezeptpflichtig bzw. teilweise auch ganz abgeschafft wird.

Es gibt eine Online Petition und ich habe meine Stimme schon abgegeben!

Hier der Link zur Petition
Hier ein Link für weitere Infos




Verhaltensänderungen


Mir fällt in den letzten Tagen / Wochen extrem auf, dass Caydin sich verändert. Ich dachte eigentlich, der Grund dafür wäre ihre Läufigkeit, aber aufgrund eines enormen Infekts hat sie diese wohl abgebrochen,... die Veränderungen sind aber immer noch da.
Wie ihr seht, habe ich also keine Ahnung warum sie sich so auffallend verändert und auch nicht wohin uns das Ganze noch führt.

Bisher kann ich (GOTT SEI DANK!) nur positive Veränderungen verzeichnen, was natürlich ganz in meinem Sinn ist! :)

Sie ist im allgemeinen viel entspannter und wer weiß, wie ich die letzten 4 Monate mit ihrer Nervosität und Unruhe gekämpft habe, wird mir das definitiv nicht glauben, dass das der selbe Hund ist.

Außerdem kommt sie von selbst jeden Abend zum kuscheln und lehnt sich richtig gegen mich, das hat sie bisher noch nie getan und ich hätte auch nie vermutet, dass sich das nochmal ändert.

Auch Fremden gegenüber ist sie etwas offener, geht auch mal auf Gäste zu und lässt sich streicheln.

Nach und nach legt sie auch ihren jugendlichen Dickschädel ab, vielleicht ist das Alles eine 'Nebenwirkung' des Erwachsen werdens? Ich hab auf jeden Fall nichts in unserer Routine geändert, zumindest nicht bewusst.

Naja, ich werde euch informieren wenn ich zu diesem kleinen Wunder eine Erklärung gefunden habe oder wenn ein großes Wunder daraus wird! :)




Hundebesitzer nicht gleich Hundebesitzer


Heute muss ich mal meine Ärger Luft machen.

Ich bin, meiner Meinung nach, ein sehr rücksichtsvoller Hundebesitzer. Wenn uns auf Spaziergängen, Jogger, andere Hunde oder andere Spaziergänger entgegen kommen, rufe ich Caydin IMMER erst Mal zu mir, je nach Situation wird sie dann auch angeleint. In jedem Fall behalte ich sie aber bei mir und sie läuft neben mir weiter, solange bis ich mir zu 100 % sicher bin, dass sie nicht den Anderen (Hunden oder Menschen) hinterher läuft.
Wenn Caydin gerade läufig ist, führe ich sie IMMER an der Leine und wenn es die 10 m Schleppleine ist - egal - aber so hab ich sie einfach im Griff!

Zum einen mache ich das, weil ich nicht möchte, dass andere sich von uns belästigt fühlen, zum anderen, um Caydin zu schützen, denn die Giftköder-Übergriffe werden nicht weniger und ich kann die fremden Hunde auch nicht immer einschätzen.

Ich erwarte nicht, dass jeder so übervorsichtig ist wie ich. Was ich aber definitiv erwarte ist, dass wenn ich meinen Hund an der Leine führe oder auch im 'Fuß' neben mir, Hundebesitzer die uns begegnen ihren Hund nicht an uns ran lassen. Ich möchte keinen Hundekontakt wenn Caydin an der Leine ist, außerdem werden wir dann auch des öfteren bei unserem Training gestört.

Wir hatten schon die unmöglichsten Begegnungen aber von meinem letzen Problem mit einer total rücksichtslosen Hundebesitzerin, möchte ich euch jetzt erzählen.

Das war ungefähr vor 2 Wochen und Caydin war läufig. Normalerweise laufe ich mit Caydin in ihrer Läufigkeit nicht bei uns in der Nähe, sondern fahre immer ein Stück mit dem Auto. Tja, wie ihr euch bestimmt denken könnt, bereue ich's sehr das in diesem Fall nicht getan zu haben.
Wir sind gerade am Kanal entlang gelaufen, als uns ein Jack Russel Terrier und sein Besitzer, mit einem seltsamen langen Ding in der Hand, entgegenkommt. Jack Russel nicht angeleint, ich nehm Caydin zu mir und wir gehen weiter der Terrier schaut uns zwar hinterher bleibt aber weg, soweit so gut.
Von dem seltsamen langen Ding war ich so abgelenkt, dass ich nicht bemerkt habe, das sich währenddessen leider unser Staatsfeind Nr. 1, ein viel zu früh kastrierter Golden Retriever Rüde von hinten angeschlichen hat.
Die Besitzerin, eine Frau mittleren Alters, ist noch gut einen Kilometer von uns entfernt und hat noch keine Anstalten gemacht sich zu beeilen. Ihr Hund war währenddessen, natürlich schon bei uns angelangt und war, mal wieder, dabei Caydin (die übrigens immer noch brav neben mir gelaufen ist) zu beglücken... Ich habe den Retriever von ihr runter gezogen und am Halsband festgehalten bis seine Besitzerin, die seinen Namen rufend, langsam auf uns zugelaufen ist, endlich da war und ihn dann doch an die Leine genommen hat.
Ich hab ihr dann gesagt, dass meine Hündin läufig ist und sie ihren Hund doch bitte an der Leine lassen soll. Bin dann sofort mit Caydin weiter gezogen, damit wir schnell weg kommen. Wir standen gerade auf einem Fußballplatz, als der Rüde schon wieder da war und dieses Mal war von der Besitzerin nix zu sehen!
Bis zu mir nach Hause war es nicht mehr lange, und ich hatte keine Lust wieder zu warten, also bin ich mit Caydin los gejoggt (wir sind ja in Übung ;)). Der Goldie ist nicht eine Sekunde von unserer Seite gewichen. Zuhause angekommen, hatten wir unser Anhängsel immer noch dabei... Dass ich mittlerweile auf 180 war, dürfte wohl klar sein. Habe ihn dann vor unserem Hoftor stehen lassen und bin mit Caydin rein.

Eine viertel Stunde später war er da immer noch. Eigentlich wollte ich ihr eine Lektion erteilen, damit sie daraus vielleicht etwas lernt, aber der Hund kann ja nix dafür. Also hab ich mir Caydins' Leine geschnappt und bin mit ihm in die Straße gelaufen, wo seine Besitzer wohnen.
Naja, lange Rede, kurzer Sinn, die Besitzerin hat ihn zwar schon gesucht, aber ich bezweifel trotzdem, dass sie tatsächlich was daraus gelernt hat. Ich hoffe nur für sie, dass sie mir nicht mehr allzu oft über den Weg läuft, denn noch einmal werde ich ihr diesen total unerzogenen Hund mit psychischem Knacks  nicht 'hinterher tragen'.

Ich bin für eine Schulpflicht auch für Hunde und ganz speziell auch für ihre Besitzer!





Züchterseminar LMU München

Wahnsinn, ich bin ja schon echt gespannt, wie das am Wochenende für mich wird. Am Samstag, 13.02.2016, gehe ich zu einem Vortrag in der LMU. Das wird jetzt nicht nur mein erstes 'Hundeseminar' überhaupt, sondern auch mein erstes Mal an der Ludwig-Maximilans Universität in München. Ich, die ich ja absolut keinen Plan hab, zwischen vielen Züchtern. Kann also eigentlich nur witzig werden,... :D
Auf die Idee an diesem Seminar teilzunehmen bin ich natürlich nicht allein gekommen, sondern ich wurde quasi dazu genötigt ;), weil die Collies vom Kath'lberg und ich ja züchterische Pläne mit Caydin haben. (War nur Spaß! Ich gehe da ganz freiwillig hin. )

Die Themen werden sein:  Der Welpe in den ersten Lebenstagen, Kryptorchismus (Hodenhochstand), Impfung - notwendig, überflüssig, schädlich? und Erbliche Augenerkrankungen beim Hund.

Ganz besonders freue ich mich auf den Welpenvortrag, denn das ist ja so ziemlich die einzige Thematik wo ich wirklich schon selbst ein paar Erfahrungen sammeln konnte. Alles Andere wird für mich vorerst stumpfe Theorie sein, aber da muss ich wohl durch ;).

Ich berichte euch natürlich von unserem Wochenende!